Bautechnik
II.101 Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) – Planungsstrategien für die Wärmewende
Seminarziel
Ziel des Seminars ist es, Kernpunkte aus dem bisher gültigen Gebäudeenergiegesetz und der neuen Gebäudeeffizienzrichtlinie der EU von 2024 zusammenfassen zu können und die praktischen Konsequenzen für den Neubau und den Gebäudebestand benennen zu können.
Die Verknüpfung einer kommunalen Wärmeplanung mit zulässigen Optionen für die gebäudespezifische Anlagentechnik für Heizung und Warmwasser ist die wesentliche Neuerung im aktuellen GEG auf dem Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand im Jahr 2045. Die dafür angestrebte Transformation von den fossilen zu den erneuerbaren Energien wird somit gleichzeitig auf der Ebene der (über-)regionalen Versorgungsnetze wie auf der Ebene des jeweiligen Einzelgebäudes vorgegeben. Künftige Planungsstrategien und Investitionsentscheidungen werden daher von der genauen Kenntnis dieser konzeptionellen Abhängigkeit geprägt sein. Die Gebäudeeffizienz-richtlinie der EU von 2024 legt diesbezüglich einen Schwerpunkt auf die Ertüchtigung im Gebäudebestand, was bis Mai 2026 im GEG zu berücksichtigen ist.
Teilnehmerkreis
Architekten; Ingenieure; Bauplaner und Bauüberwacher; Projektsteuerer auf Bauherrenseite; Ingenieurtechnische Mitarbeiter aus dem Projektmanagement von Bauträgern, Generalunter- und Generalübernehmern, Industrie, Immobilieneigentümer/-betreiber, Banken
Seminarinhalt
Ansätze gebäudebezogener Energieeffizienz
|
Planungsstrategien für Neubau und Gebäudebestand
Ausblick und Diskussion
|