Facility Management

VII.210 Rechtliche Grundlagen für das Management von Facility Services

Seminarziel

Ein wichtiger Bereich im Facility Management ist die Gestaltung der Verträge, die sich auf die Erbringung der Facility Services beziehen. Mit Vertragsabschluss werden wesentliche Rechte und Pflichten des Auftraggebers auf den Dienstleister übertragen. Insofern spielen die unterschiedlichen vertraglichen Regelungen zwischen Auftraggeber und FM-Dienstleister eine wichtige Rolle, um Leistungsstörungen von vornherein zu vermeiden bzw. bei aufgetretenen Problemen partnerschaftlich Lösungen herbeizuführen.

Teilnehmerkreis

Führungs- und Fachkräfte im Facility Management; Betreiber von Gebäuden und technischen Anlagen; aber auch Architekten, Ingenieure, Projektsteuerer

Seminarinhalt

Die Aufgaben des Facility Managers gegenüber dem Kunden und bei der Überwachung von Eigen- und Fremdleistungen

Der Vertrag

  • Differenzierung zwischen Vertrag nach Dienst- und Werkvertragsrecht
  • Besonderheiten bei öffentlichen und privaten Auftraggebern
  • Ausschreibung und Auftragsvergabe/Tücken und Fallen für den Bieter

Das Vertragsverhältnis Facility Manager – externer Dienstleister

  • Beachtenswertes zur Leistungsvergabe und zu den AGB
  • Risiken und mögliche Formfehler aus dem Doppelverhältnis des Facility Manangers als Auftragnehmer und Auftraggeber

Betreiberverantwortung aus dem Blickfeld des Facility Managers – vertragsrechtliche und gesetzliche Haftungsfragen

Störungen im Leistungsverlauf – Handlungserfordernisse und Konsequenzen für den Facility Manager

  • Störungen und Rechtsfolgen aus unterschiedlichen Leistungen
  • Ausführungsfristen, Behinderungen, zeitlicher Verzug und Vertragsstrafe
  • Vertraglich geschuldete Leistung, Mangelhaftigkeit und Werklohnkürzungen
  • Mängelverfolgung, Abnahme und Verjährung von Gewährleistungsansprüchen
  • Beachtenswertes zur Verjährung von Werklohnansprüchen