Facility Management

VII.411 Zustandsbeurteilung von Gebäuden und gebäudetechnischen Anlagen

Seminarziel

Die Sicherung eines funktionierenden Bestandes an Gebäuden und gebäudetechnischen Anlagen setzt die kontinuierliche Durchführung entsprechender Werterhaltungsmaßnahmen voraus. In Hinblick auf den gesamten Lebenszyklus der Immobilien ergeben sich daraus hohe Anforderungen an die vorausschauende Sicht- und Handlungsweisen des Eigentümers und des Dienstleisters. Neben der Sicherstellung der Betriebs- und Nutzungsfähigkeit der Gebäude und technischen Anlagen gilt es, die zur Verfügung stehenden Ressourcen für gegenwärtige und zukünftige Instandhaltungsaufgaben optimal einzusetzen.

Die Teilnehmer lernen die Vorgehensweise und Grundsätze bei der Zustandsbewertung von Gebäuden und gebäudetechnischen Anlagen kennen. Die Erläuterung und Bewertung ausgewählter Schadensbilder ist Gegenstand der Seminare II. 501 bis II.505. Es wird deshalb empfohlen, im Bedarfsfall die entsprechenden Seminare zusätzlich zu buchen.

Teilnehmerkreis

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Unternehmen

Seminarinhalt

Vorgehensweise bei der Zustandsbeurteilung von Gebäuden und Anlagen

  • Grob- und Feinanalyse
  • Begehung von Gebäuden und Anlagen
  • Beweissicherung und Mängelerfassung
  • Dokumentation

Werterhalt von technischen und baulichen Anlagen

  • Schadensbegriff
  • Kausale Zusammenhänge zwischen Fehler, Mangel und Schadensverlauf
  • Anforderungen an die Zustandsanalyse

Grundsätze der Zustandsbewertung von technischen Anlagen und Baukonstruktionen

Ableitung von Handlungserfordernissen aus erkannten Schadensbildern

  • Instandhaltung
  • Instandhaltungsstrategien
  • Ableitung von Maßnahmen

Schätzen der zu erwartenden Kosten

  • Grundsätze der Kostenberechnung
  • Kostenberechnung für Wartung und Inspektion
  • Kostenberechnung für Instandsetzungen